Spurensuche Detektive Wagner Erkelenz Heinsfeld
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Kontaktnummer: 0800 800 81 08 (kostenfrei aus allen deutschen Netzen)
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Wahre Geschichten

Bali und die Folgen einer Liebe

Über diesen Fall, der auch intensiv durch die deutsche Presse gegangen ist und auch bei ProSieben (TAFF) und SAT1 (Akte 2014) Beachtung fand, dürfen wir ohne Namensänderung berichten.

Jürgen Weber, Düsseldorfer Künstler, hatte auf einer seiner zahlreichen Reisen nach Indonesien die dort lebende Künstlerin Choiri kennen und lieben gelernt. Beide haben schnell geheiratet und dann in der Folge gemeinsam in Düsseldorf gelebt und gearbeitet.

Gekrönt wurde diese Beziehung durch die Geburt von Sascha. Leider kam es auch in dieser Beziehung zur Zerrüttung, Trennung und einem Kampf um das Kind.

Wie so oft in binationalen Beziehungen so hat auch hier ein Partner Deutschland verlassen und ist zurück ins Heimatland gegangen. Wie so oft wurde auch hier das Wohl des Kindes vernachlässigt und Sascha wurde aus dem Einfluss seines Vaters entfernt. Eine gemeinschaftliche Erziehung des Kindes war nicht mehr möglich nachdem sich Sascha in Indonesien aufhielt. Jürgen Weber wurde durch den Verlust seiner Beziehung und seines Kindes nachhaltig aus der Bahn geworfen. Beruflich und sozial ging es bergab. Reisen zu seinem Sohn waren nicht mehr finanzierbar, zudem kostete der Kampf mit Gerichten und Behörden viel Kraft. Durch einen gemeinsamen Bekannten kam Jürgen Weber in Kontakt mit Dietmar Wagner.

Dietmar, der in der Vergangenheit schon oft Kinder aus vielen Ländern zurückgeholt hatte, wurde eingeschaltet und übernahm von nun an die Koordination in Sachen Sascha. Nachdem alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft waren und das Sorgerecht sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Vater Jürgen lagen, ein Haftbefehl gegen Choiri wegen Kindesentzug erwirkt war und es in Deutschland keine Möglichkeiten mehr gab, wurde eine neue Strategie entwickelt.

Es gelang den sporadischen Kontakt, den Jürgen immer noch über Telefon und Skype zu seiner inzwischen von ihm geschiedenen Frau hatte, zu intensivieren. Während längerer Unterhaltungen, die im Hintergrund immer von einem Mitarbeiter der Detektei Wagner betreut wurden, kam dann das schier unglaubliche Angebot: Choiri wollte Sascha für eine „Ablösesumme von 5.000 Euro“ an Jürgen zurückgeben.

Choiri hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach in Gesprächen selber widersprochen, sie hatte immer wieder neue Geschichten erzählt, eine abenteuerlicher und offensichtlich erlogener als die andere. Auffällig war hierbei, sie sprach immer nur über sich, Gespräche zwischen Sascha und seinem Vater ließ sie kaum zu und wenn doch unterbrach sie diese schnell wieder. Diese Frau wollte einfach nur im Fokus der Gespräche stehen.

Es war erkennbar dass Sascha nur ein Mittel zum Zweck war. Geldbeschaffung war oberste Prämisse. Freunde und Familie von Jürgen halfen bei der Beschaffung der „Ablösesumme“. Damit war ein entscheidender, aber nicht der schwerste Teile der nun anstehenden Aufgaben, geschafft.

Es war klar dass man gemeinsam irgendwie nach Indonesien kommen musste. Nur so war eine Rückführung möglich. Auf rechtlichem Wege unter in Anspruchnahme ordentlicher Gerichte gab es keine Chance, Indonesien hat das Haager Kindesentführungsübereinkommen (HKÜ) nicht unterzeichnet. Diese Geschichte, der gesamte Vorfall, wurde von Dietmar Wagner, mit Zustimmung von Jürgen Weber, der Redaktion von TAFF angeboten. Mit Hilfe eines Fernsehberichtes über Jürgen, Sascha und die Rückführung sollten die Kosten gedeckt werden.

Im Januar 2013 ging es dann los.

Von Düsseldorf aus ging es mit Emirates nach Dubai und von dort weiter nach Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens. Es war mit Choiri vereinbart worden von Jakarta aus erneut Kontakt aufzunehmen, sich dort zu treffen und dann die Übergabe abzuwickeln. Der Termin für die Ankunft war ihr im Vorwege mitgeteilt worden.

Bedingt durch die spätabendliche Ankunft und nach der langen Reise wurde eine Kontaktaufnahme zu Choiri für den kommenden Tag eingeplant.

Damit begann dann ein Katz- und Mausspiel der besonderen Art.

Im ersten Telefonat gab Choiri an ebenfalls bereits in Jakarta zu sein. Es wurde ein Treffen im Cafe einer Shopping Mall vereinbart. Als Choiri auch eine Stunde nach dem Termin noch nicht dort war wurde sie erneut angerufen. Sie gab an in 30 Minuten dort zu erscheinen. Der starke Verkehr habe sie aufgehalten.

Wiederum eine Stunde später war sie immer noch nicht am Treffpunkt. Ein erneutes Telefonat folgte und nun gab Choiri an, sie habe sich alles anders überlegt. Sie sei gar nicht in Jakarta und 5000 Euro seien auch zu wenig.

Nach diesem ersten Rückschlag wurde dann eine intensive Suche nach Choiri und Sascha gestartet. Sowohl von Jakarta aus, als auch von Deutschland aus führten die umfangreichen Recherchen dann nach Bali. Im Ort Kuta sollte sich Choiri aktuell aufhalten.

Der Flug nach Bali mit Air Asia war schnell gebucht und nach kurzer Flugdauer wurde die Suche dann dort fortgesetzt. Am folgenden Tag waren alle Hinweise abgearbeitet. Choiri wurde nicht ausfindig gemacht, sie hatte Bali bereits zwei Tage vorher verlassen und sollte sich nunmehr in Surabaya aufhalten.

Wiederum mit Air Asia ging es in nur einer Flugstunde nach Surabaya, der zweitgrössten Stadt von Indonesien.

Nachdem dort in ein Hotel eingecheckt worden war ging die Suche nach Choiri und Sascha noch in der Nacht weiter.

Die Adresse wurde ausfindig gemacht und Choiri zu Hause festgestellt. Um die Situation nicht unnötig eskalieren zu lassen erfolgte aber dennoch eine telefonische Kontaktaufnahme.

Durch Verhandlungsgeschick, Einfühlungsvermögen und die damit verbundene richtige Wortwahl gelang es Dietmar Wagner Choiri zu einem neuerlichen Treffen zu bewegen.

Wiederum wurde ein Cafe in einer Shopping Mall als Treffpunkt vereinbart.

Mit einstündiger Verspätung erschien Choiri dann in Begleitung von Sascha und diversen Verwandten. Offensichtlich versuchte sie sich mit der Verwandtschaft zu schützen.

Jürgen hatte die Gelegenheit mit seinem Sohn Zeit zu verbringen, allerdings immer nur in Begleitung von mindestens 6 Angehörigen.

In der Zwischenzeit führte Dietmar Wagner intensive Verhandlungen mit Choiri. Im Zuge dieser Gespräche versuchte Choiri die Ablösesumme in die Höhe zu treiben. Aus den ursprünglich geforderten 5.000 Euro wurden nun 12.000 Euro.

Selbst nach Stunden war Choiri nicht bereit davon abzulassen, im Gegenteil. Der Preis stieg stündlich.

Trotz aller Probleme hatte man sich für den Folgetag auf einen gemeinsamen Ausflug geeinigt.

Im Zuge dieses Ausfluges gingen die Verhandlungen weiter.

Schlussendlich gab Choiri an die Angelegenheit mit ihrer Familie zu beraten und Sascha die letztendliche Entscheidung zu überlassen.

Am Abend kam dann ein Anruf von Choiri. Sie forderte nunmehr 15.000 Euro und zudem eine monatliche Unterstützung, auch wenn Sascha in Deutschland lebt. Als sie erfuhr das dies die Möglichkeiten übersteige gab sie an, Sascha sei nicht bereit nach Deutschland zu reisen.

Das Telefonat endete nun abrupt, Versuche sie neuerlich zu erreichen scheiterten. Eine umgehende Überprüfung der Wohnadresse ergab das sie sich dort bereits nicht mehr aufhielt.

Da alle Maßnahmen in einer Sackgasse geendet waren und die Strategie des Freikaufens nicht zum gewünschten Erfolg führte wurde nun die Abreise aus Indonesien vorbereitet.

Nach Rückkehr in Düsseldorf wurde zunächst das Erlebte verarbeitet. Im Team wurden dann neue Strategien entwickelt um doch noch das gesetzte Ziel, die Rückführung nach Deutschland, zu erreichen.

 

Die Vorbereitungen zogen sich mehr als 1 Jahr hin. Erst im April 2014 flogen wieder alle nach Indonesien. Von Düsseldorf über London und dann mit Cathay Pacific über Hongkong nach Surabaya ging die Reise diesmal.

Von Akte 2014, einem Format bei SAT1 war ein Reporter mitgereist der die Geschichte nun wieder verfilmen sollte.

Dank der umfangreichen Vorarbeiten waren verschiedene Szenarien zur Erreichung des Zieles erdacht worden.

Diesmal war Choiri umgänglicher, auch dank der hervorragenden Vorarbeiten. Sie hatte jegliche Geldforderungen während der langen Gespräche, die von Deutschland aus erfolgt waren, über Bord geworfen.

Es war ersichtlich dass sie nach Deutschland zurückwollte.

Bereits am Tag nach der Ankunft kam es zum ersten Treffen.

Aus Erfahrung wusste Dietmar Wagner bereits das Choiri in Ihren Entscheidungen sehr sprunghaft war. Die Stimmung und Aussagen konnten innerhalb einer Minute extrem wechseln.

Gleichzeitig war aber die sehr materialistische Einstellung von Choiri bei den Gesprächen sehr hilfreich, immer wieder konnten neue Angebote für das Leben in Deutschland abgegeben werden und so das Gespräch insgesamt fortgesetzt werden.

Insgesamt dauerten die Gespräche mit Choiri mehrere Tage. Immer wieder musste ihrer Launenhaftigkeit Rechnung getragen werden, immer wieder neue Forderungen berücksichtigt werden.

Nach insgesamt 10 Tagen dann der Durchbruch. Choiri und Sascha wollten mit nach Deutschland, die Bedingungen waren klar.

Nun musste alles ganz schnell gehen. Die Flüge wurden gebucht und die Abreise vorbereitet. Am Flughafen dann der Schock. Die indonesischen Behörden verweigerten aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Ausreise.

Dank der hervorragenden Kontakte zur deutschen Botschaft in Jakarta, die sich bereits in den Vorbereitungen ergeben hatten, wurde schnelle und unbürokratische Hilfe erlangt. Mit wenigen Tagen Verzögerung kam es dann doch zur Abreise und Rückführung nach Deutschland.

Heute lebt Sascha glücklich bei seinem Vater. Choiri ist freiwillig nach Indonesien zurückgekehrt. Dietmar Wagner und sein Team haben die Welt von Jürgen Weber und seinem Sohn Sascha wieder ins Lot gebracht.

"Was wäre wenn ..." - Wie eine Observation aus Zweifeln Gewissheit macht!

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